FLUX & LoRA Finetuning.
Ein Bildmodell wie FLUX kann fotorealistische Wunder, aber es hat keine Ahnung, wie das Telekom-T aussieht. Mit LoRA-Finetuning haben wir es ihm beigebracht: Logos, Bildstile, Charaktere und zum Testen natürlich meinen Kater.

KI-generiert: das T, in Stein trainiert
Ausgangslage
Marketing braucht Bilder, und zwar ständig: Kampagnen, interne Kommunikation, der Weihnachtsgruß. Der klassische Weg führt über Stockfotos und Agenturen, kostet Geld und sieht am Ende oft nach genau dem aus, was es ist. Generative Bildmodelle wären die Abkürzung, hätten sie nicht eine Lücke: Sie kennen die Marke nicht. Kein T-Logo, kein Hausstil, keine wiedererkennbaren Gesichter.
LoRA schließt diese Lücke. Statt das ganze Modell neu zu trainieren, bekommt es einen kleinen, gezielt trainierten Aufsatz, der genau ein neues Konzept trägt: ein Logo, einen Stil, eine Person als Trainingsdatensatz mit ca. 20-100 Bildern.
Mein Beitrag
Seit Mitte 2024 trainiere ich gemeinsam mit Can Ergin LoRA-Modelle für die Deutsche Telekom. Character-Modelle, die auf Basis vertraglich gesicherter menschlicher Models rechtssichere Bilder erzeugen. Logo-Modelle, die das T fotorealistisch in Stein meißeln oder als Wallpaper illustrieren. Dazu das Werkzeug drumherum: Inpainting, Outpainting und Depth Maps über ControlNet. Ende 2024 haben wir die Ergebnisse den Brand Executives der Telekom gezeigt; Anfang 2025 wurde daraus Projekt Zephyrus, ein multinationales Vorhaben für eine markenkonsistente Bildbearbeitungssuite im Marketing des Konzerns. Can hat mich besonders geprägt und ist mittlerweile Creative Technologist bei Black Forest Labs.
Für die operational services, eine eigenständige T-Systems-Tochter mit eigener Bildsprache, habe ich drei Modelle trainiert: das Unternehmenslogo, einen Fotostil und einen Illustrationsstil. Interne Kommunikation, Sales und Marketing könnten ihre Motive damit selbst erzeugen, statt Stockfotos zu kaufen oder eine Agentur zu briefen. Zwischendurch habe ich Flux auch noch mit einem Datensatz aus Katzenmemes trainiert, um zu zeigen, wie low-res Trainingsdaten dem Modell einen bestimmten authentischen Look verleihen können.
Ergebnis
Aus den Prototypen von 2024 ist schnell ein Impulsvortrag vor allen Marketing Execs der Telekom und danach ein Projekt geworden: Unter dem Namen Zephyrus lief ein multinationales Projekt, in dem Create AI entstand, ein Bildgenerierungs- und -bearbeitungstool.
Material
Alle Bilder KI-generiert mit FLUX.1 [dev] und FLUX 1.1 [pro], trainiert mit eigenen LoRAs.














